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Der Fischotter ist eingeschickter und
schneller Jäger in seinem Gewässer. Bei Dämmerung lauert er vor einem
Pfahl oder Stein aus auf Fische, gleitet lautlos ins Wasser und schnappt
seine Beute mit dem Maul. Aber er geht nicht immer allein auf Beutezug,
denn gemeinsam mit anderen Fischottern gibt es oft einen größeren
Fang. Und so geht das Kesseltreiben vor sich: Die Fischotter treiben die Fische in eine Bucht. Während einige aufpassen, dass kein Fisch entkommt, holt einer einen Fisch nach dem anderen ans Ufer. Dort können dann alle in Ruhe ihr Mahl einnehmen. Seine Wohnung nimmt der Fischotter in Uferhöhlen, die mit Moos und Gras ausgekleidet sind. Der Bau hat |
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Luftschächte am Ufer, der Eingang liegt etwa 1 Meter unter der
Wasseroberfläche. So kann er ungesehen seine Höhle erreichen. Er kann
bis zu 10 Minuten unter Wasser bleiben, wobei er Nase und Ohren
verschließt. Mit angelegten Beinen und kräftigen Schwanzschlägen
schlängelt er sich pfeilschnell durchs Wasser. Seine Schnurrbarthaare
helfen ihm nachts beim Orten seiner Beute. Der Fischotter dreht sich gern im Wasser um die eigene Längsachse, nur so zum Spaß. Auf dem Land rodelt und schlittert es zur Abwechslung auf Schlamm, glitschigem Gras oder Schnee. Mit 30 000 haaren/cm2 ist sein Fell so dicht, dass kein Tropfen Wasser auf seine haut dringen kann. Feinde hat der Fischotter eigentlich nicht. Außer dem Menschen, der seine Lebensbedingungen durch Wasserverschmutzung und Zerstörung von Biotopen erschwert.
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| Steckbrief | |
| Größe: | 62
– 83 cm lang Schwanz 36 – 55 cm |
| Gewicht: | 13 kg |
| Aussehen: | oben dunkelbraun, Bauch weißlich, schlank, breite Schnauze, kurze Beine, muskulöser, kegelförmiger Schwanz, Schwimmhäute |
| Stimme: | weiches, helles Pfeifen, Schnaufen, Kreischen und Knurren |
| Alter: | bis 18 Jahre |
| Anzahl Junge: | 2 - 4 Junge |
| Tragzeit: | 59 - 63 Tage |
| Lebensraum: | Fischteiche, Bäche, Gräben, bewaldete Ufer von Seen oder Sümpfen |
| Nahrung: | Fische, Krebse, Frösche, Wasserratten, kleine Säuger |