Jagdfasan (Phasanius colchicus )

Der Jagdfasan ist der Namenspatron unseres Tier- und Pflanzenparks. er ist der am weitesten verbreitete Hühnervogel auf der erde und stammt aus Ostasien. Schon im antiken Griechenland wurden Fasanen gezüchtet, wegen ihres prächtigen Gefieders und auch wegen ihres wohlschmeckenden Fleisches. Die Fasanenzucht  wurde im Römischen Reich verbreitet und kam so auch nach Mitteleuropa.

Der Fasan lebte sich schnell in unseren Breiten ein. Felder und Waldränder, vor allem in der Nähe von Gewässern, sind sein bevorzugter Lebensraum, wenn genug Deckung durch Büsche vorhanden ist. Abends sucht sich der Fasan geräuschvoll Bäume zum Übernachten aus. Von Februar bis Juni grenzt der Hahn durch laute, zweisilbige Rufe sein Revier ab. Die Hennen, die sonst gesellig leben, werden dann einzeln von den Hähnen umworben und legen im Revier ihres Hahns Nester in Bodenmulden an. Jeder Hahn mit seinem prächtigen Gefieder verfügt über einen richtigen Harem. Die Jungen sind Nestflüchter. Sie werden vom Weibchen ausgebrütet, bis sie nach drei bis vier Wochen flügge sind.

Fasanen werden seit dem 12. Jahrhundert gejagt und zählen zum beliebtesten Jagdwild.

Steckbrief
Größe: 64 - 89 cm lang
Aussehen: Männchen:  sehr bunt, Kopf und Hals dunkelgrün;'
Weibchen: braun, kürzerer Schwanz
Merkmale: scharlachrote Rose (=Hautlappen unter dem Auge)
Ruf: Männchen heiser "görr-göck";
Weibchen gackert
Brutzeit: einmal im Mai/Juni 8 - 16 olivbraun-graue Eier
Brutdauer: 24 - 25 Tage
Lebensraum: Feld und Wald mit Büschen, gewässernah
Nahrung: Samen, Pflanzenteile, Beeren, Getreide, Insekten, Würmer, Schnecken, kleine Wirbeltiere

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