Der
Turmfalke ist der Vogel des Jahres 2007.
Der nur 35cm große Raubvogel gilt zwar als die häufigste Falkenart Europas, dennoch ist die Zahl dieser Vögel in einigen Teilen Deutschlands in den vergangenen 30 Jahren deutlich gesunken.
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Der
Streckenflug des Turmfalken ist durch einen schnellen, etwas hastig
wirkenden Flügelschlag gekennzeichnet.
Selbst Laien können den Turmfalken an seinem auffälligen Rüttelflug erkennen, den er zur Beutesuche nutzt. Dabei bleibt der Falke in einer Höhe von zehn bis 20 Metern an einer Stelle in der Luft stehen und späht nach geeigneter Beute. Der Flügelschlag ist schnell, der Schwanz meist breit gefächert und etwas nach unten geknickt. Auf- und Niederschlag erfolgen in einer weit- gehend waagerechten Ebene und bewegen etwa gleich große Luftmengen. Hat er ein potentielles Beutetier, etwa eine Wühlmaus, gesehen, stürzt er im Sturzflug darauf zu und greift es, wobei er kurz vor dem Boden abbremst. |
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| Steckbrief | |
| Körpergröße: | Männchen haben durchschnittlich eine Körperlänge von 34,5 Zentimetern und Weibchen von 36 Zentimetern |
| Flügelspannweite: | Die Flügelspannweite des Männchens beträgt durchschnittlich knapp 75 Zentimeter und bei den größeren Weibchen 76 Zentimeter. |
| Gewicht: | Normal ernährte Männchen wiegen im Schnitt etwa 200 Gramm, Weibchen sind durchschnittlich etwa 20 Gramm schwerer. |
| Ernährung: | Städten lebende Turmfalken jagen vor allem Sperlinge und andere Kleinvögel. Im offenen Kulturland lebende Turmfalken ernähren sich dagegen überwiegend von Kleinsäugern wie Feldmaus, Rötelmaus, Spitzmaus, Maulwurf und Wildmaus. Welche Tiere den Hauptteil der Beute ausmachen, ist abhängig von den lokalen Gegebenheiten. In Südeuropa jagt der Turmfalke auch Insekten wie Heuschrecken und Käfer sowie Reptilien wie Eidechsen. |
| Ernährung: | Städten lebende Turmfalken jagen vor allem Sperlinge und andere Kleinvögel. Im offenen Kulturland lebende Turmfalken ernähren sich dagegen überwiegend von Kleinsäugern wie Feldmaus, Rötelmaus, Spitzmaus, Maulwurf und Wildmaus. Welche Tiere den Hauptteil der Beute ausmachen, ist abhängig von den lokalen Gegebenheiten. In Südeuropa jagt der Turmfalke auch Insekten wie Heuschrecken und Käfer sowie Reptilien wie Eidechsen. |
| Lebensraum: | Der Turmfalke ist eine sehr
anpassungsfähige Art, die in einer Vielzahl unterschiedlicher
Lebensräume zu finden ist. Generell meiden Turmfalken sowohl
dichte geschlossene Waldbestände als auch völlig baumlose
Steppen. In Mitteleuropa ist er ein häufiger Vogel der
Kulturlandschaft, der überall dort leben kann, wo
Feldgehölze oder Waldränder vorhanden sind. Grundsätzlich
benötigt er zum Jagen freie Flächen mit niedrigem Bewuchs. Der Turmfalke hat auch Stadtlandschaften als Lebensraum erobert. |
| Vermehrung: | Die Balzflüge der Turmfalken
lassen sich in Mitteleuropa von März bis April beobachten. Der bereits im 2. Lebensjahr brütende Turmfalke legt die 3 bis 6 Eier, in der Regel ab Mitte April. Die ockergelblich bis olivegrünlichen Eier sind meist stark gefleckt und zwischen 3,4 und 4,4 Zentimeter lang. Die Jungen schlüpfen nach etwa 27 bis 29 Tagen. In |
| Körpergröße: | Männchen durchschnittlich eine Körperlänge von 34,5 Zentimetern und Weibchen von 36 Zentimetern |
| Lebenserwartung: | Wenn sie das erste Lebensjahr überleben (dazu liegt die Wahrscheinlichkeit bei 50%) können sie ein nachgewiesenes Alter von 16 Jahren erreichen. |