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Wenn der Luchs den Schwanz hochstellt, ist das das Zeichen zum Angriff. Mit 80 km/h geht er auf seine Beute los. Will ihm ein anderes Raubtier beim Angriff zuvorkommen, macht er kurzen Prozess: Er wechselt kurzerhand das Ziel und erledigt statt der eigentlichen Beute den anderen Jäger – sofern dieser schwächer ist als er selber. Der Luchs hilft der Natur, im Gleichgewicht zu bleiben. Er jagt vor allem Tiere, die am |
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vorkommen und tötet von großen Arten kranke und schwache Exemplare. Außerdem
ist er ein sehr sparsamer Futterverwerter: Er nimmt seine Mahlzeiten
solange von seiner Beute, bis alles verzehrt ist.
Der Luchs ist wohl der eleganteste Jäger in Europas Wäldern. Als schneller Läufer, flinker Kletterer und mutiger Springer kann er fast überall eine Behausung finden: in verlassenen Dachs- oder Fuchsbauten, in dichtem Gebüsch oder in Fels- und Baumhöhlen. In freier Wildbahn durchstreift er meist als Einzelgänger ein durchschnittlich 250 km² großes Revier. Im Gehege bilden die Luchse eine Gruppe. Das dominante Männchen hat als “Chef“ gern den Überblick von einem erhöhten Punkt aus. Die anderen, jüngeren Männchen bleiben etwas abseits und wechseln häufig den Platz. Daran kann man die Rangordnung erkennen.
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| Steckbrief | |
| Größe: | 80 – 110 cm lang 50 – 75 cm hoch |
| Gewicht: | 4 – 38 kg |
| Aussehen: | oben rötlich-graues Fell, leicht gefleckt, Unterseite weiß |
| Merkmale: | spitze Pinselohren, starker Backenbart, |
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kurzer Schwanz (10-25 cm) |
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| Alter: | bis 18 Jahre |
| Anzahl Junge: | pro Geburt 1 - 4, höchstens 6 |
| Tragzeit: | 67 – 74 Tage |
| Lebensraum: | Wald, felsiges Busch- oder Grasland |
| Nahrung: | Säugetiere bis Reh- Größe, Bodenvögel |