Seinen Namen hat der Mäusebussard von seiner Lieblingsbeute, meistens sind es Feldmäuse. Zum Zerteilen der Beute dient der scharfe Schnabel. Aber auch als Bauwerkzeug beim Nestbau ist der Schnabel gut zu gebrauchen. Damit kann der Mäusebussard Äste abschneiden und zerhacken, wenn er seinen Horst selbst baut. Dann legt er ihn mit Gräsern und Haaren aus. Insgesamt dauert das einen Monat. Manchmal macht er sich diese mühe aber gar nicht und benutzt lieber ein Nest, das ein anderer Vogel gebaut und irgendwann verlassen hat. Mäusebussarde sind ihren Partnern ein Leben lang treu. Gemeinsam ziehen Männchen und Weibchen die Jungen auf. Wie bei den meisten Vögeln brütet das Weibchen die Eier aus, während das Männchen für Nahrung sorgt. Mäusebussarde sind in Deutschland die häufigsten Greifvögel. Sie sind weltweit die einzigen Greifvögel, bei denen die Gefiederfarbe keine Auskunft über Alter, Geschlecht und Herkunft gibt. |
| Steckbrief | |
| Größe: | 51 - 56 cm lang |
| Gewicht: | 1,2 kg |
| Spannweite: | 140 cm |
| Aussehen: | Oberseite dunkelbraun, Unterseite hell bis sehr dunkel gefleckt |
| Merkmale: | kurzer Schwanz, Gefieder kann auch sehr hell sein |
| Ruf: | "hie-ääh". "wie-ääh" |
| Brutzeit: | März - Juni, 3 - 6 Eier |
| Brutdauer: | 28 - 31 Tage |
| Lebensraum: | Waldränder der verschiedenen Landschaftsformen |
| Nahrung: | kleine Säugetiere (Mäuse, Ratten, Maulwürfe), Frösche, Reptilien, Vögel, Insekten, Würmer, Schnecken, Aas |