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Ganz so begehrt wie ihr asiatischer
Vetter, der Zobel, waren die hiesigen Marder nicht. Aber auch sie wurden
wegen ihrer feinen und kostbaren Felle früher stark gejagt. Ein
weiterer Grund für ihren Rückgang ist die Lebensraumzerstörung
Besonders scharf auf die Gesellschaft von Menschen sind die Baummarder nicht. Sie halten sich lieber von unseren Wohnge- bieten fern. Ihr bevorzugter Aufenthaltsort ist ohnehin der Wald. In den Bäumen finden sie ihre Wohnung und auch ihre Nahrung. Sie jagen Eichhörnchen und nehmen auch Vogelnester aus. Verlassene Vogelhorste und Eichhörnchenester nehmen sie manch-I |
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eigene Wohnung in Besitz , oder sie suchen sich eine bequeme Baumhöhle.
In seinem durch Duftmarken abgegrenztem Revier bewegt sich der wendige
Baummarder kletternd vorwärts oder "schlängelt" sich
förmlich durchs Dickicht. dabei hüpft er mit beiden Vorderpfoten
gleichzeitig, hinten natürlich genauso, so dass eine wellenförmige
Bewegung entsteht.
Der Steinmarder lebt am Boden
und ist genauso wendig wie sein im Wald lebender Vetter. Er scheut sich
allerdings nicht, in der Nähe von Menschen zu leben. Dort wird er aber
nicht immer gern gesehen. Zwar macht er sich als Rattenvertilger
nützlich, er hat aber auch eine unliebsame Eigenheit: Marder sind überhaupt keine geselligen Typen. Im Gegenteil: Nur in der Paarungszeit finden sich Männchen und Weibchen zusammen, dann geht jeder wieder allein seiner Wege. Das Marderweibchen beherrscht ein seltenes Kunststück: Es kann
nämlich die Entwicklung seiner Jungen im Mutterleib hinauszögern und so
dafür
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| Steckbrief | |
| Größe: | 42
– 47 cm lang Schwanz 22 – 26 cm |
| Gewicht: | 0,8 bis 1,8 kg (Steinmarder 2 kg) |
| Aussehen: | schlank, katzengroß, langhaariges Fell, weich und glänzend |
| Merkmale: | Baummarder:
gelbbraun mit gelbem Kehlfleck, schwarze Nase, Sohlen stark behaart; Steinmarder: graubraun mit weißem Kehlfleck, der bis auf die Vorderläufe reicht, helle Nase, Sohlen unbehaart |
| Alter: | 8 bis 10 Jahre (im Zoo bis 17 Jahre) |
| Anzahl Junge: | 2 - 5Junge (März bis April) |
| Tragzeit: | ca.
9 Monate (Fähigkeit der Entwicklungsverzögerung = Keimruhe) |
| Lebensraum: | große, zusammenhängende, dichte Laub- und Mischwälder, Parkanlagen |
| Nahrung: | Kleinsäuger, Vögel, Bauminsekten, Obst, Bucheckern |