Spanische Tanne (Abies pinsapo)

Der bunt geschmückte Tannenbaum im Wohnzimmer gehört zum Weihnachtsfest wie die Geschenke, die darunter liegen. Dieser Brauch besteht aber erst seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Und genau genommen hat der Weihnachtsbaum seinen Ursprung auch gar nicht im Christentum, sondern in verschiedenen griechischen und germanischen Mythologien.

Überall auf der Welt, wo Tannen wachsen, ist ihre Heilwirkung von alters her überliefert. Aus Tannennadeln wurden Tees und Badezusätze bereitet, aber auch Bier gebraut. Tannenholz ist sehr leicht und elastisch. Es trocknet schnell und schwindet dabei kaum. Darum ist es sehr gut als Bauholz zu verwenden und wird auch zum Bau von Musikinstrumenten genutzt.

Die Spanische Tanne ist ursprünglich im südlichen Zipfel der Pyrenäenhalbinsel zu Hause. Von dort hat sie ihren Weg nach ganz Mitteleuropa gefunden, seit die ersten Samen 1837 nach Frankreich geschickt wurden. Inzwischen findet man sie sogar in Südnorwegen und Schweden.

Steckbrief
Höhe: 20 - 30 m
Alter: bis 40 Jahre
Rinde: schwarzgraue schuppige Borke
Stammdurchmesser: bis 1,5 m

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