| ob sich das
Probieren wohl lohnt. Und wenn sie sehr hungrig sind, halten sie sich
mit dem "Waschen" vor dem essen gar nicht erst auf.
Die Heimat der Waschbären ist
Nordamerika, in Deutschland wurden sie 1934 eingeführt: Man setzte zwei
Waschbärenpärchen am hessischen Edersee aus. Die fühlten sich dort
ganz wie zuhause und ihre Nachkommen verbreiten sich in ganz Europa.
Waschbären wechseln ständig ihre
Schlafplätze. Sie haben keinen festen Bau, sondern suchen sich immer
neue Höhlen, hohle Bäume oder Felsspalten. Außerdem leben sie allein,
nur während der Paarungszeit suchen sie sich für kurze Zeit einen
Partner.
| Waschbären dringen gelegentlich
auch in Städte oder Parks vor und wühlen dort in Abfalleimern
nach Essbarem. Sie sind nicht sehr wählerisch und fressen das,
was die Natur je nach Jahreszeit gerade auf der Speisekarte stehen
hat. Zum Beispiel essen sie gerne Vogeleier, sie fressen aber auch
kleine Tiere, wenn sie sie erwischen. Zu ihrem Ruf als
Vogelräuber passt auch das besondere Merkmal der Waschbären: die
schwarze Maske. Bei uns haben sich die Waschbären gut eingefügt.
Entgegen anfänglichen Befürchtungen haben sie die heimische
Tierwelt weder verdrängt noch nennenswert beeinträchtigt. |
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